Tiroler Druckgrafik des 20. Jahrhunderts

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Mathias Schmid Tiroler Künstler

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BENÜTZTE LITERATUR:

Mathias Schmid ein Tiroler Maler in München von Petra R. Luger, 143 Seiten, erschienen im
Tyrolia-Verlag 1999.
ISBN 3-7022-2237-5

 

BIOGRAPHIE UND ZEITTAFEL:

Mathias Schmid, *14.11.1835 in See im Paznaun/Tirol; †22.01.1923 in München.
1850
Beginn einer Lehrzeit als "Tuifelemaler" in Tarrrenz/Tirol; 1853 Aufbruch nach München; 1855 Aufnahme in die "Kgl. Bayerische Akademie der Bildenden Künste"; 1858 nach Studien bei Hiltensperger und Anschütz mit Ende des Wintersemesters 1857/58 Rückkehr nach Tirol; 1863 unter der Bedingung, sich ausschließlich in "christlicher Historienmalerei" fortzubilden, Erhalt eines Tiroler Kunststipendiums und Rückkehr nach München; um 1865/66 infolge seiner zeichnerischen Tätigkeit u.a. für die "Gartenlaube" kommt es zum heftigen Konflikt mit der Tiroler Landesregierung, die mit Entzug des Stipendiums droht; 1865 trotz gütlicher Einigung mit den Stipendiengebern Beendigung der zweiten Studienzeit nach dem Sommersemester nach Tirol; 1866 Erste Begegnung mit Joseph A. Tschavoll und Auftrag für vier Gemälde für den Tschavollschen Sommersitz in Feldkirch; 1867 Übersiedlung nach Salzburg und dort am 30 Mai Hochzeit mit der Münchner Kaufmannstochter Rosalia Jakobina Späth (geb. 1840); 1868 am 21. April Geburt der Tochter Rosalia Johanna Maria in Salzburg; 1869 am 10. September Geburt des Sohns Karl Friedrich Mathias in Salzburg und Übersiedlung nach München, Beginn einer dritten Studienzeit an der Kunstakademie mit dem Eintritt in die Meisterklasse Carl von Pilotys, von nun an völlige Hinwendung zur Schilderung Tiroler Volks- und Bauernlebens in seinen Werken; 1871 künstlerischer Durchbruch mit dem Gemälde "Die Bettelmönche"; 1872 bis 1874 große Erfolge zunächst in München, dann in Deutschland und Österreich mit den Werken "Die Karrenzieher", "Der Sittenrichter", und "Die Beichtzettelablieferung"; 1874 mit dem Gemälde "Der Herrgottshändler" Beendigung der Studienzeit bei Piloty und Öffentliche Hetze des Tiroler Klerus gegen den Künstler; 1878 Verleihung der "Ehrenmedaille der Kgl. Bayerischen Akademie der Bildenden Künste"; 1888 der Künstler erhält den "Titel und Rang eines Königlichen Professors"; um 1895 der össterr. Kaiser verleiht dem Künstler das Rittterkreuz des Franz- Josephs-Orden; 1895 im Juli Enthüllung einer Ehren- und Gedenktafel am Geburtshaus des Künstlers; 1900 bis 1902 Mitglied der Jury "Malerei" der "Münchner Künstlergenossenschaft"; 1906 Kollektivausstellung im Wiener Künstlerhaus; 1915 Feier zum 80. Geburtstag mit ausfürlicher Würdigung von Leben und Werk des Künstlers in der Presse; 1919 am 19. März stirbt die Gattin des Künstlers, im Alter von 78 Jahren in München; 1921 "Kollektivausstellung Matias Schmid" mit 22 Werken, im Rahmen der Internationalen Kunstausstellung in München;
1923 Matias Schmid stirbt 87 jährig in den frühen Morgenstunden des 22. Januar in München.

Geburtshaus

Mathias Schmid`s Geburtshaus in See im Paznauntal, dokumentiert von Rudolf Preuss 1909. (Aquarell)

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